Ich fahr' zur Hölle…
Ich weiß, ich weiß... Ihr lest die Überschrift dieses Essays, seht mich, verewigt als Zagreus, Sohn des Herren der Unterwelt. Dann erinnert ihr euch daran, dass Hades bereits 2020 erschienen ist und wollt dasselbe sagen, wie meine Dozentin für pädagogische Psychologie, als ich am ersten Tag des neuen Semesters ihren Raum nicht gefunden und, in ihren Redeschwall hinein, die Tür geöffnet hatte. "Sie sind spät!" In der Tat, wie auch Alpecin mit Koffein bei mir wohl zu spät dran sein dürfte, hab ich verhältnismäßig spät den Hype um Hades verstanden. Prozedural generierte Level, hektisches Buttonmashing, unübersichtliche Kämpfe, Permadeath und dann noch teils stressige Zeitlimits obendrauf...das soll Spaß machen? Immer wieder auf die Fresse bekommen, nur minimalen Einfluss auf Belohnungen haben und selbst wenn man es in die zweite, dritte oder gar vierte Ebene der Unterwelt schafft, nach dem Tod am Anfang der ersten Ebene wieder aufzuwachen und alles nochmal machen müssen…