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Red Dead Roads Part 0: A Lonesome Cowboy

20. Juli 2019 - Lesezeit: 2 Minuten

Mitte November 2018 beendete ich die Geschichte von Red Dead Redemption 2. Ein Spiel, auf das ich nicht erst seit seiner offiziellen Ankündigung im Oktober 2016 sehnsüchtig wartete. Schon Jahre zuvor flackerten immer mal wieder sehnsuchtsvolle Erwartungen durch meinen Kopf, Rockstar würde eines Tages Red Dead fortsetzen. Das Western GTA hatte es mir angetan wie kaum ein anderes Spiel seiner Generation.

Als es endlich so weit war und ich RDR2 in den Händen hielt, muss ich zu meiner eigenen Schande gestehen, ziemlich durch das Spiel gehechelt zu sein.

Ich wollte Teil des Zeitgeistes sein und bleiben und mich gefahrenlos durch meine täglichen Podcasts hören und spielte eines meiner meist erwarteten Games mit einem latenten Druck im Nacken.

Nach etwa 40 Stunden, eine vorsichtige Schätzung meinerseits, da das Spiel keinen Ingametimer besitzt, war es auch schon vorbei mit der Geschichte rund um Outlaw Arthur Morgan. Ehrlicherweise war ich auch gar nicht so traurig darum.

Das Spiel hat mir Spaß gemacht, ich war in der Anfangsphase regelrecht euphorisch. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass es insgesamt doch eher verblasst und hinter meinen, zugegeben astronomisch hohen, Erwartungen zurück geblieben war. Anders als nach dem Beenden von Spielen wie Horizon, Zelda Breath of the Wild, Bloodborne oder eben Red Dead Redemption 1 bin ich auch nie mehr wirklich zurück gekehrt. Das Spiel war im Prinzip seit Ende November kein Thema mehr für mich.

Bis vor kurzem. Ausgelöst durch einige YouTube Videos und das Hintergrundgedudel des Soundtracks keimte in mir das Bedürfnis auf, der Welt von RDR2 noch einmal einen Besuch abzustatten und mich dem zu widmen, was mich bei anderen Open World Spielen oft dutzde Stunden nach Abspann an den Fernseher kettete: Meine eigenen Geschichten zu erleben.

So entstand die Idee zu Red Dead Roads. Ich möchte die Welt von RDR2 neu kennen lernen, so ganz ohne Lageplan, ohne Zeitdruck, ohne Zeitgeist. Stattdessen möchte ich, ähnlich wie bei einem Tagebuch, aufschreiben, was und wer mir in der Welt begegnet und was ich erlebe, wenn ich einfach von Ort zu Ort reite

Kombinieren möchte ich das wiederum mit Kommentaren und Meinungen zum Geschehen im Bereich Gaming, Nachrichten und Leben, etwas, wofür ich ebenfalls schon wieder länger ein Ventil suche. Und dazu ist der Blog ja schließlich da 😄

Am Montag soll’s losgehen.

Yihaaaaaw! =D