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Red Dead Roads Part 1: Aller Anfang ist schwer

22. Juli 2019 - Lesezeit: 4 Minuten

Well, Howdie! Die erste Episode meines Red Dead Redemption 2 Tagebuchs ist ja mal überhaupt nicht und gleichzeitig doch genau so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe =D

Meine Reise beginnt in der Stadt Valentine und als erstes Reiseziel habe ich mir die Wallace Station im Westen ausgesucht. Ich striegelte meinen frisch erworbenen Hengst, Vesemir und machte mich im langsamen Trab auf den Weg. Schon nach wenigen Metern kam mir ein Reiter entgegen und schleuderte mir ein "Well, thats a fine looking animal" entgegen. Na, da sage ich doch vielen Dank, Freund! (Die blöde Zosse war ja auch teuer genug!)

Ich gelange schließlich auf die Hauptstraße und lege eine gesunde Strecke zurück. In der Ferne meinte ich eine Figur auszumachen und vermute ein Zufallsevent; das Ganze entpuppte sich jedoch als Baumstumpf. Fail xD

Bald überschlugen sich aber die Ereignisse. Ich machte vom Stumpf kehrt und ließ, ganz manierlich, zwei Kutschen nach Linksvorrechtsregel passieren, als mir vom Wagen der einen plötzlich ein Mann entgegenschreit. Er sei unschuldig und habe Frau und Kinder. Hilfe, Hilfe und so weiter.

Vesemir bekam die Sporen und ab ging die wilde Fahrt. Ich erschoss den Kutschfahrer mit einem sauberen Kopfschuss, sein Kollege erlag zwei Bauchschüssen. Western, Baby =D Ruckzuck war auch das Schloss der Kutsche abgeschossen und ich wollte mit dem vermeintlichen Opfer in den Dialog treten. Das Problem: Ich bin, was die Steuerung des Spiels angeht, doch arg eingerostet und visierte den Fremden versehentlich mit dem Schießeisen an. Dieser beleidigte mich wüst, und nahm, als Zeuge gekennzeichnet, die Beine in die Hand. Notgedrungen lösten ein weiterer Kopfschuss und ein verdammt schlechtes Gewissen mein Problem. Ich tröste mich damit, dass der Mann ja vielleicht gar nicht unschuldig war.

Leider hatte das wiederum ein anderer Zeuge gesehen und er musste mit gleich drei Schüssen in die Brust für sein Mitwissen bezahlen. (Gewissen: Scheisse, ich brauche n Pudding!!) Ich schwang mich auf Vesemir und ergriff die Flucht.

Etwas abseits des Weges entdeckte ich einen Hasen und sah in ihm ein nettes Abendessen. Kurz darauf kreuzte auch ein Hirsch meinen Weg und nahm die Verfolgung durch's Dickicht auf. Vesemir und mich verbindet bisher allerdings so gut wie gar kein Vertrauen und mein Edelross war alles andere als begeistert, mich haarscharf an Bäumen und Sträuchern vorbei zu galoppieren. Der Hirsch entwischte... vorerst. An einem langsam fließenden Fluss etwas unten im Tal fiel er mir wieder ins Blickfeld und auch wenn der erste Schuss nicht tödlich war, ließ ich ihn nicht lange leiden. (Mal ehrlich Rockstar, die Leidensschreie der Tiere... WTF?) Ich beschloss, das Fell des Hirsches nicht zu verkaufen (Geld habe ich genug) und es stattdessen als feschen Schmuck für Vesemirs Hintern zu benutzen. Macht was her. Hier sollte die erste Episode enden. Ich war drauf und dran das Campermenü zu öffnen, als mich plötzlich ein Bär aus der Ferne angriff. Ja, scheisse. Zum Glück gibts Dead Eye.

Die Leiche des Bären vor der untergehenden Sonne weckt Melancholie in mir und ich fotografiere die Szene- Bevor ich, savage as fuck, das Viech häute als gäbe es kein Morgen mehr. xD

Als es einige Momente danach zu regnen beginnt, baue ich mein Zelt auf und diniere am Lagerfeuer. Mmmmh, Hase!

Death Count: 0

Kill Count: 4

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